Szene

Die Yogis sind los: 10. Berliner Yogafestival 2014

Unter dem Motto „Einfach Sein“ feiert das Berliner Yogafestival kommendes Wochenende bereits sein 10. Jubiläum. Auf dem größten Yogafestival Europas werden vom 03. bis 06. Juli 2014 bis zu 10.000 Besucher im Kulturpark Kladow erwartet. Ob bekannte Yogastile wie Iyengar-, Jivamukti-Yoga oder Exoten wie Tandava-und Swakriya-Yoga – das Festival lebt auch in diesem Jahr von seiner Vielfalt und zelebriert das friedliche und fröhliche Miteinander.

Worum geht´s eigentlich? Stimmungsbild von der Yoga Conference

In der internationalen Yogaszene gab es ein paar Erschütterungen in letzter Zeit. Vielleicht trug das dazu bei, warum bei der achten Yoga Conference Germany dem Talk vor der Praxis eine besondere Bedeutung zukam. Bei aller Stilvielfalt stand die Frage im Raum: Worum geht es eigentlch? Das große Treffen der Yogaprofis richtete den Fokus auf die Essentials. Ein Stimmungsbild.

Berliner Yogis vernetzen sich: 1. Yogi-Brunch am 6. 11.

Sich treffen und austauschen über Erfahrungen, Workshops und Trends – das ist die Idee der neu gegründeten Berlin Yoga Community (BYC). Initiatorin ist die Wahlberlinerin Julia Nusshart, selbst eine begeisterte Yogini. Die ersten Netzwerkfäden spinnt sie seit ein paar Wochen auf Facebook, wo sie über die Berliner Yogaszene berichtet. Nun brachte sie auch den Yogi-Brunch auf den Weg, um sich persönlich kennenzulernen und zu plaudern.

Fünf Fragen an David Swenson: Yoga als Instrument

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David Swenson ist einer der großen amerikanischen Ashtanga-Yogalehrer. Er begann als 13-jähriger, Yoga zu üben, vor über 40 Jahren. Mit 19 lernte er den Ashtanga-Gründer Sri K. Pattabhi Jois kennen, als dieser auf Einladung von Davids Lehrern David Williams and Nancy Gilgoff zum ersten Mal in die USA reiste. Kurz darauf suchte David Swenson den Ashtanga-Meister in Indien auf und wurde sein Schüler. Ab morgen unterrichtet er zum ersten Mal Workshops in Berlin. Wir sprachen mit ihm über seinen Stil, seine Prinzipien und die Yogaikone Pattabhi Jois.

World Culture Festival: Größter Yogapark in Europa

Kaum ist das Yoga Festival Berlin vorbei, nähert sich bereits der nächste spannende Event für Yogis und Yoginis in der Hauptstadt: Vom 2. bis 3. Juli wird das Olympiastadium im Rahmen des World Culture Festival (WCF) zum größten Yogapark Europas. Zu dem internationalen Kultur- und Friedensfest werden 70.000 Besucher, Künstler und Experten aus über 150 Ländern erwartet.

Yoga und Buddhismus: Interview mit Cyndi Lee

Cyndi Lee ist Gründerin des angesehenen Om Yoga Institutes in New York. Sie war Tänzerin, Choreografin und praktiziert und lehrt seit Jahrzehnten einen Yoga, der den Buddhismus integriert. Jetzt bietet sie zum ersten Mal eine Yogalehrer-Ausbildung in Europa an. Im Juni kommt sie für Workshops nach Berlin. Wir sprachen mit ihr  über ihren Weg, die beiden achtgliedrigen Wege im Yoga und Buddhismus und das Gom.

Vor der Kamera: Fünf Fragen an Seane Corn

Seane Corn war früher wütendende Demonstrantin in New York, heute ist sie eine der bekanntesten Yogalehrerinnen der USA. Sie konfrontiert sich jedoch nach wie vor mit den düstersten Seiten der Realität, ob Zwangsprostitution, Kindesmisshandlung oder Katastrophenopfer.  Durch ihre Organisation OTM ermöglichst sie Yogis, mit Geld oder sogar selbst vor Ort zu helfen. Dafür sollte man allerdings mit sich selbst im Reinen sein. Das ist das Ziel der Trainings von OTM. Wir haben Seane letzten Sommer bei Spirit Yoga Berlin getroffen und sie zu Yoga, spiritual activism und zum Ablauf der OTM-Trainings befragt.

So war es beim Yoga Festival in Indien

In der „Yoga-Hauptstadt der Welt“ Rishikesh, am Fuße des Himalaya und direkt am Ganges, fand zum 11. Mal das International Yoga Festival statt. Yogalehrerin Gabriela Bozic war dabei. Hier ihr Bericht über magische Momente, das Parmath Niketan Ashram und die Aufreger zwischen Traditionalisten und westlichen Yogis.

Yogatoon: Yoga und gesunde Skepsis

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Mit Yoga kann man auch zu tun haben, indem man gar nichts damit am Hut hat, so wie Illustratorin Tanja Graumann. Sie kultiviert eine Gegenposition der „gesunden Skepsis“ gegenüber Yoga – und zeichnet „Yogatoons“. Trotzdem bleibt sie sich selbst treu: Die Hauptrolle spielt ein Yoga-Muffel.

Trailer-Premiere: Doku „Im Kopfstand zum Glück“

Der Trailer zu Irene Graefs Yoga-Dokumentarfilm „Im Kopfstand zum Glück“ ist fertiggestellt und hier erstmals zu sehen. Die Filmemacherin verfolgte 2007 ein Teacher-Training bei Spirit Yoga Berlin. Ein Herzensprojekt, über 250 Stunden Aufnahmematerial, aus dem berührende 90 Minuten über vier Protagonisten entstanden, die aus verschiedenen Berufen kommend, sich auf dieses Abenteuer einlassen. Der Film, von Lindenstraßen-Produzenten Hans W. Geißendörfer co-produziert, geht weit über das Thema Yoga hinaus und zeigt die Yogalehrer-Ausbildung als harte Arbeit an der eigenen inneren Stärke, Ehrlichkeit und Klarheit. Was man im Film nicht sieht, für uns aber schönes Hintergrundswissen ist: Mareike Hoffmann und Till Schröder lernten sich bei dem gefilmten Teacher-Training kennen und brachten nach bestandenen Prüfungen zusammen yogaservice.de auf den Weg. Die Kinopremiere findet am 31. März 2011, in München im Kino Rio Filmpalast statt.

LichtBlick

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