Gegen Kommerz: Indien hält Yoga auf Video fest

Die Beschreibung mit Worten genügt nicht als Schutz der Asanas gegen kommerzielle Begehrlichkeiten. Um sie als Allgemeingut zu bewahren, zeichnet Indien die Yogaübungen per Video auf. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sind bereits 250 Asanas erfasst.

Die Aufnahmen werden in der Datenbank der Traditional Knowledge Digital Library (TKDL) in Delhi gesammelt, auf die weltweit zugegriffen werden kann. Die TKDL hütet auch altes medizinisches Wissen. Auslöser für die Maßnahme waren angeblich die Anwälte von Bikram Choudhury, die mehrere Yogastudios mit dem Vorwurf angemahnt hatten, sie würden von Bikram urheberrechtlich geschützte Asanas praktizieren.

Zum Thema

Artikel in der Süddeutschen Zeitung lesen.

Internetseite der TKDL informiert sogar auf deutsch.