Yogastile

Meridian-Yoga

In Meridian-Yoga werden Körperübungen, Atem und Geisteshaltung mit Wissenschaften u.a. aus der Biomechanik, Chinesische Medizin und Shiatsu und teilweise auch anderen Stilen (z.B. Kundalini-Yoga) verbunden. Mit gezielten Übungen soll der freie Fluss der Meridiane angeregt, Blockaden gelöst werden und mehr Lebensenergie entstehen.

Interview: Fünf Fragen an Govinda Kai

Der Lehr- und Lebensweg von Govinda Kai wäre Stoff für ein interessantes Buch: zwischen San Francisco und Tokio als Sohn eines Aikidolehrers aufgewachsen, bei Swami Muktananda, Sogyal Rinpoche und Ashtanga-Gründer Sri Pattabhi Jois in die Lehre gegangen, daneben Studium der Biologie, dann zwölf Jahre Unternehmer in der Immobilienbranche und jetzt ein in Asien und den USA sehr gefragter Yogalehrer. Alexa Posth sprach mit ihm über das Wesen des Yoga, Bewusstseinswandel und den Sinn der Stilvielfalt.

Lach-Yoga

Der Arzt Dr. Madan Kataria gründete den ersten Lach-Yoga-Klub 1995 in Indien. Lach-Yoga verbindet unkonditioniertes Lachen mit yogischer Atmung (Pranayama). Mittlerweile existieren weltweit über 5000 Lachclubs. 2002 gründete sich der Verband der deutschen Lach-Yoga-Therapeuten e.V. in München.

Kalari-Yoga

Kalari-Yoga bezieht seine Basis aus der alten indischen Tradition Kalaripapayat. Gurukkal C. M. Sherif hat begonnen, das alte Wissen von Kalari-Yoga mit verschiedenen Unterstützern zu reaktivieren. Kalari und Yoga können sich gut ergänzen. Es gibt einige Unterschiede: Zum Beispiel bleibt der Fokus des Übenden im Kalari nach außen gerichtet, um u.a. die Sinneswahrnehmung auszudehnen.

Hormon-Yoga

Hormon-Yoga bzw. Hormonelle Yoga-Therapie für die Wechseljahre wurde von der Brasilianerin Dinah Rodrigues entwickelt. Ausgehend von verschiedenen Impulsen hat sie eine spezielle Übungsreihe für die Balance des weiblichen Hormonhaushaltes entwickelt. Die Positionen sollen positive Effekte auf z.B. Wechseljahre-Beschwerden und Zyklusstörungen haben. Ihr Standardwerk zu dem Thema erschien 1998, seit 1993 leitet sie Seminare, Workshops und Fortbildungen.

Green-Yoga

Green-Yoga bezieht sich auf das Bewusstsein, die Erde zu ehren und für die Erde Verantwortung zu tragen. Die Yogapraxis endet nicht auf der Yogamatte sondern im nachhaltigen Verhalten mit uns Selbst, mit Anderen und der Umwelt. Green-Yoga möchte die alten Traditionen des Yoga mit ethischen und ökologischen Anforderungen unserer Zeit verbinden.

Die Green Yoga Association in den USA unterstützt zum Beispiel Yogastudios, Yogis, Yoginis und Aktivisten weltweit u.a. in folgenden Bereichen:

Chi-Yoga

Chi-Yoga verbindet fliessende Hatha-Yoga-Positionen, Philosophie und Atem mit taoistischem Gedankengut. Der "Chi-Fluss" im Körper kommt aus der Traditonellen Chinesischen Medizin und soll ohne Blockaden sein, demnach frei fliessen können. Chi-Yoga kombiniert gezielte Bewegungs- und Dehnungsübungen mit den Zeitqualitäten des Übens (morgens/abends) und orientiert sich an den Jahreszeiten, um den Chi Fluss positiv zu beeinflussen.

Benefit-Yoga

Benefit-Yoga wurde Ende der 70er Jahre von Dr. Daya Mullins in jahrzehntelanger ganzheitlicher und individueller Arbeit mit Klienten und Patienten in Kursen, Ausbildungen und Einzelsitzungen entwickelt. Zentrale Punkte sind Achtsamkeit, die Harmonisierung von Körper, Geist und Atmung - basierend auf dem natürlichen Atemfluss - und Self-Empowerment. Die Yoga-Haltungen – unabhängig ob körperlich, emotional oder mental - dienen als Weg zur inneren Sammlung, zur Heilung und zur Selbsterkenntnis. 

Forrest-Yoga

Der geschützte Forrest-Yogastil hat seinen Namen von der Gründerin, der US-Amerikanerin Ana Forrest. Der herausfordernden Stil will helfen, mentale, emotionale Blockaden und hinderliche Verhaltensmuster im Leben aufzulösen. Die Praxis soll neue Erfahrungen in Wahrhaftigkeit, Ganzheitlichkeit und Gesundheit ermöglichen.

 

Zum Thema

Forrest Yoga Offizielle Internetseite

Yin-Yoga

Das Wort Yin kommt aus der chinesischen Philosophie und steht für das Prinzip Schatten. Das Wort Yang für das Prinzip Sonne. Moderne Hatha-Yoga Stile erzeugen in der Praxis viel "Yang", viel Wärme. Yin-Yoga soll dazu beitragen, die Yang Praxis auszugleichen. Yogaübungen mit Yin-Charakter sind ruhig und passiv und werden vorwiegend im Sitzen oder Liegen ausgeführt.