Yogastile

Meridian-Yoga

In Meridian-Yoga werden Körperübungen, Atem und Geisteshaltung mit Wissenschaften u.a. aus der Biomechanik, Chinesische Medizin und Shiatsu und teilweise auch anderen Stilen (z.B. Kundalini-Yoga) verbunden. Mit gezielten Übungen soll der freie Fluss der Meridiane angeregt, Blockaden gelöst werden und mehr Lebensenergie entstehen.

Lach-Yoga

Der Arzt Dr. Madan Kataria gründete den ersten Lach-Yoga-Klub 1995 in Indien. Lach-Yoga verbindet unkonditioniertes Lachen mit yogischer Atmung (Pranayama). Mittlerweile existieren weltweit über 5000 Lachclubs. 2002 gründete sich der Verband der deutschen Lach-Yoga-Therapeuten e.V. in München.

Kalari-Yoga

Kalari-Yoga bezieht seine Basis aus der alten indischen Tradition Kalaripapayat. Gurukkal C. M. Sherif hat begonnen, das alte Wissen von Kalari-Yoga mit verschiedenen Unterstützern zu reaktivieren. Kalari und Yoga können sich gut ergänzen. Es gibt einige Unterschiede: Zum Beispiel bleibt der Fokus des Übenden im Kalari nach außen gerichtet, um u.a. die Sinneswahrnehmung auszudehnen.

Hormon-Yoga

Hormon-Yoga bzw. Hormonelle Yoga-Therapie für die Wechseljahre wurde von der Brasilianerin Dinah Rodrigues entwickelt. Ausgehend von verschiedenen Impulsen hat sie eine spezielle Übungsreihe für die Balance des weiblichen Hormonhaushaltes entwickelt. Die Positionen sollen positive Effekte auf z.B. Wechseljahre-Beschwerden und Zyklusstörungen haben. Ihr Standardwerk zu dem Thema erschien 1998, seit 1993 leitet sie Seminare, Workshops und Fortbildungen.

Green-Yoga

Green-Yoga bezieht sich auf das Bewusstsein, die Erde zu ehren und für die Erde Verantwortung zu tragen. Die Yogapraxis endet nicht auf der Yogamatte sondern im nachhaltigen Verhalten mit uns Selbst, mit Anderen und der Umwelt. Green-Yoga möchte die alten Traditionen des Yoga mit ethischen und ökologischen Anforderungen unserer Zeit verbinden.

Die Green Yoga Association in den USA unterstützt zum Beispiel Yogastudios, Yogis, Yoginis und Aktivisten weltweit u.a. in folgenden Bereichen:

Chi-Yoga

Chi-Yoga verbindet fliessende Hatha-Yoga-Positionen, Philosophie und Atem mit taoistischem Gedankengut. Der "Chi-Fluss" im Körper kommt aus der Traditonellen Chinesischen Medizin und soll ohne Blockaden sein, demnach frei fliessen können. Chi-Yoga kombiniert gezielte Bewegungs- und Dehnungsübungen mit den Zeitqualitäten des Übens (morgens/abends) und orientiert sich an den Jahreszeiten, um den Chi Fluss positiv zu beeinflussen.

Benefit-Yoga

Benefit-Yoga wurde Ende der 70er Jahre von Dr. Daya Mullins in jahrzehntelanger ganzheitlicher und individueller Arbeit mit Klienten und Patienten in Kursen, Ausbildungen und Einzelsitzungen entwickelt. Zentrale Punkte sind Achtsamkeit, die Harmonisierung von Körper, Geist und Atmung - basierend auf dem natürlichen Atemfluss - und Self-Empowerment. Die Yoga-Haltungen – unabhängig ob körperlich, emotional oder mental - dienen als Weg zur inneren Sammlung, zur Heilung und zur Selbsterkenntnis. 

Forrest-Yoga

Der geschützte Forrest-Yogastil hat seinen Namen von der Gründerin, der US-Amerikanerin Ana Forrest. Der herausfordernden Stil will helfen, mentale, emotionale Blockaden und hinderliche Verhaltensmuster im Leben aufzulösen. Die Praxis soll neue Erfahrungen in Wahrhaftigkeit, Ganzheitlichkeit und Gesundheit ermöglichen.

 

Zum Thema

Forrest Yoga Offizielle Internetseite

Godfather of Yoga: Dankeschön an Krishnamacharya

Viele moderne Yogastile stehen in seiner Tradition: Ohne Tirumalai Krishnamacharya gäbe es kein Vini-Yoga, Asthanga oder Iyengar-Stil, kein Jivamukti- und Power-Yoga. Deshalb hört man auch immer wieder in Workshops die wärmste Empfehlung, sich diese Aufnahmen aus den 30er Jahren anzusehen, die Krishnamacharya beim Üben zeigen. Und man kann sie sich immer und immer wieder ansehen – diese katzenhafte Leichtigkeit, diese lebendige Neugier, Auseinandersetzung und intime Freundschaft mit dem eigenen Körper sind eine Inspiration, die man sich jeden Tag abholen kann. Gleichzeitig sind sie ein Trost: Indische Körper sind einfach biegsamer als die der Westler. Aber darum geht es eben gerade nicht. Das zeigt mit seiner Praxis dieser Mann, dem wir heute mal danken wollen.

Langer Atem: Yoga mit Swami Sivadasananda

Swami Sivadasananda ist Yoga Acharya, Meisterschüler von Swami Vishnudevananda und dazu einer der herausragenden Namen der europäischen Sivananda-Szene. An diesem Wochenende in München wird für einen zweitägigen Asana-Workshop gastieren. Yogalehrerin Martina Klein besuchte vor zwei Monaten einen vergleichbaren Workshop mit inspirierendem Satsang. Hier ihr Bericht.