Tantra, n., sanskrit, bedeutet wörtlich „was sich ausdehnt“ oder „hindurchzieht“ und wird meist mit Geflecht, Textur, Gewebe übersetzt. Gemeint ist die Vorstellung, dass das Göttliche in allem Materiellen enthalten ist. Ähnlich wie die buddhistische Lehre kultiviert Tantra eine positive Einstellung zu Welt und Körper.
Mit dem Frühling kommt auch der Yogalehrer Mark Whitwell regelmäßig für Workshops nach Deutschland, dieses Jahr kann man ihn in München und Frankfurt erleben, auf dem Line-Up der Yoga Conference Germany fehlt er dagegen. Dann nutzen wir die Zeit eben für die Lektüre seines Buches „Herz-Yoga“. Ein, verglichen mit der üblichen Yogaliteratur, mehr als ungewöhnliches Buch.
Vieles von dem, was ein Mensch denkt und fühlt, ist über das Auge ins Bewusstsein gelangt. Ein Anblick kann verstören – oder beruhigen, wie die Meditation auf ein Yantra oder einen Baum etwa. Das macht das Sehen zum ökoyogischen Thema, wie Green-Yogi Hardy Fürch in der abschließenden Folge unserer Green-Yoga-Serie erklärt.
Eine wunderbare, aufgefrischte Ausgabe von Yoga aktuell - erstmals mit Editorial, dessen Autor ein paar philosophische Pirouetten vorführt. Viele andere Chefredakteure hätten an dieser Stelle stolz den Relaunch angesprochen und auf die wichtigsten Themen hingewiesen. Davon gibt es einige; man hat den Eindruck, Meditation ist der neue heiße Trend (Yoga dagegen machen jetzt alle, das ist kein Trend mehr).