Wissenschaft

Meditation und Wissenschaft: Zwischen Mindfulness und Mindfitness

Meditation und Wissenschaft bedeutete beim gleichlautenden Kongress vor zwei Jahren noch: Hirnforschung beweist, dass Meditation wirkt. Dieses Jahr ergänzten sich wissenschaftlicher Vortrag und Meditation. Ein Fortschritt! Das Ergebnis war reichhaltig und inspirierend, am Ende sogar einen Moment lang emotional. Ein Bericht zur aktuellen Diskussion um Anwendung von Meditation in Gesundheitswesen, Erziehung und Arbeitswelt.  

Therapieformen: Yoga für das Herz

Woran sterben die meisten Menschen? Richtig, an einer Herz-Kreislauferkrankung. 41 Prozent zählte das Statistische Bundesamt 2010 in Deutschland. Die gute Nachricht ist, dass immer mehr wissenschaftliche Studien für Yoga als wirkungsvolle Therapie sprechen. Yogalehrerin Susanne Hauptmann, die Herzpatienten nach der Methode von Dean Ornish unterrichtet, über ihre Erfahrungen.

Wissenschaftlicher Segen für Meditation

Sie nennen es lieber „Achtsamkeit“, meinen aber Meditation: Westliche Wissenschaftler erkennen die Methoden fernöstlicher Erfahrungslehren an – als anwendbares Erkenntnissystem und Chance für die dringend nötige Geisteswende. Den Stand der Dinge offenbarte der prominent besetzte Kongress „Meditation & Wissenschaft“ am vergangenen Wochenende in Berlin. Yogalehrer Hardy Fürch war dabei.

Patanjali und Neurologie: Das Buch „Yoga – Gehirn“

Pünktlich zur Buchmesse in Frankfurt erschien das erste Buch, das die Parallelen zwischen Yoga und dem Wissen aus der westlichen Gehirnforschung untersucht. Der Neurologie stellen die Autorinnen Anna Trökes und Bettina Knothe das 2000 Jahre alte Yoga Sutra von Patanjali gegenüber. Friederike Meissner hat „Gehirn – Yoga“ schon für yogaservice gelesen.