Vedanta

neti-neti

Neti-neti, zusammengezogen aus den Sanskritwurzeln na (nicht) und iti (so) heißt wörtlich: „Es ist nicht dieses, es nicht das.“ In anderen Worten: Es ist das unbenennbare, göttliche Dazwischen.

Yoga-Philosophie

Mit Yoga-Philosophie im weiteren Sinne meint man den umfangreichen, in sich teils widersprüchlichen geistigen Überbau zur Yoga-Praxis, der sich je nach Traditionsverständnis religiös, philosophisch-wissenschaftlich oder körperorientiert-anatomisch darstellt. Im engeren Sinne beschreibt sie die geistigen Voraussetzungen für den Zustand des Yoga.

Vedanta

Vedanta, m., sanskrit für „Ende der Veden“ gehört neben den mythischen Veden, Samkhya und Patanjalis klassischer Yoga-Philosophie, dem religiösen Yoga auf der Grundlage der Bhagavad Gita, dem Tantra und dem Kundalini-Konzept des Hatha-Yoga zu dem, was heute pauschal als „Yoga-Philosophie“ bezeichet wird.

Samkhya

Samkhya, sanskrit für „Zahl“, gilt als das älteste der sechs philosophischen Systeme (Darshans) des Hinduismus. Als Begründer gilt der Gelehrte Kabila, die ältesten Textzeugnisse sind das Katha- und der Svetasvatara-Upanisad aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert. Samkhya bildet die theoretische Grundlage des klassischen Yoga von Patanjali.

Bhagavad Gita: Wie bewältigt man dieses Werk?

Wer hat diese Bemerkung nicht auch schon mal gehört: Patanjalis Yogasutra sei ja ganz nett, aber die Gita – eine ganz andere Dimension! Dazu dieses gewisse Lächeln. Ob das stimmt, sollte man unbedingt für sich überprüfen. Allerdings geht nicht wenigen bei der Lektüre des religionsphilosophischen Lehrgedichts die Luft aus. Wir verraten, wie man sich den alten Stoff erschließt.

Vor der Kamera: Fünf Fragen an Shubhraji

Auf der diesjährigen Yoga Conference Germany in Köln gehörte sie zu den interessantesten Referentinnen, beim Yogafestival Berlin jetzt am Wochenende wird sie noch einmal unterrichten: Shubhraji, gebürtige Inderin, quirlige New Yorkerin und Vedantalehrerin. Sie schlug mit 13 den spirituellen Weg ein und studierte 20 Jahre lang bei Vedanta-Meister Chinmajananda, dessen Porträt auf keinem ihrer Vorträge fehlen darf. Vedanta gehört wie Yoga zu den klassischen sechs philosophischen Systemen Indiens. Bis heute beeinflussen sie sich gegenseitig. Lauscht man Shubhraji, wird die uralte nondualistische Weltsicht des Vedanta modern und spannend. Wir sprachen nach ihren Workshops bei Home Yoga in Berlin mit ihr über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum Yoga, über das Alignment des Geistes und ihr Vertrauensverhältnis zum Universum.