Denken

Denken lenken: Yoga, Rhonda Byrne und Co

Die Gedanken konsequent auf einen Gegenstand zu lenken, macht den Geist ruhig und klar – sagt die Yogaphilosophie. Als Gegenstand hat sich in der Yogapraxis der sanfte Rhytmus des Atems bewährt. Rhonda Byrne dagegen geht einen Schritt weiter und empfiehlt, sich auf irdische Dinge wie Liebe, Gesundheit und Wohlstand zu konzentrieren. Das ziehe diese an. In der Yogaszene gibt es Sympathien für diesen Ansatz. Hier ein paar wissenswerte Hintergründe dazu.

Standardwerk: Yogasutra für Denker

Das Yogasutra von Patanjali besteht aus 195 Sätzen, die auf drei, vier Seiten passen. Aber ohne den Kommentar eines Meisters verstehen wir sie nicht. Deshalb sind die meisten Ausgaben des Yogasutra gerne über 200 Seiten dick, wie beispielsweise die Einführung von P. Y. Deshpande. Hier ein Abstract des Buches, das einen Ehrenplatz auf den Lektürelisten vieler Yogalehrlinge einnimmt.

Aus der Lücke zwischen den Gedanken

Als der moderne Mensch zwischen Körper und Geist unterschied, hatte er ein neues Problem: Was verbindet die beiden? Und könnte das Verbindende nicht eine entscheidende Rolle dabei spielen, Krankheiten zu heilen? Yogalehrerin Imke Wangerin sucht für yogaservice nach dem verbindenden Element bei den alten Rishis, der modernen Quantenphysik und dem Brückenbauer Deepak Chopra.

Philosophie heißt jetzt Weisheitsforschung

Was ist Weisheit? fragt sich heute Gerd Skobel in der Frankfurter Rundschau. Im Rahmen seiner Rezension des neuen Fotobands „Weisheit: 50 Porträts“ von Andrew Zuckerman und Alex Vlac gibt er einen interessanten Überblick über den aktuellen Stand der Erforschung von „Weisheitskompetenz“.

Was zum Bleep wissen wir überhaupt?

Ein Ding kann nicht gleichzeitig an verschiedenen Orten sein, das finden wir alle logisch – nur nicht die härteste aller Wissenschaften, die Quantenphysik. In ihrer Welt ist alles möglich und der Beobachter ein Gott. Zumindest wurde die Dokumentation „Bleep“ mit dieser Vorstellung zum Kult. Am kommenden Wochenende findet in Berlin der dritte Kongress zum Film statt.

Integrale Salons: Yoga für Intellektuelle

Eigentlich misst man einen Geist hierzulande daran, wie gut er präzise zwischen richtig und falsch unterscheiden kann. Das entspricht der wörtlichen Bedeutung von „kritisch“. Nun aber wird in „Integralen Salons“ im ganzen Land ein philosophisches System diskutiert, das aus Widersprüchlichem das Gemeinsame herausarbeitet. Vordenker ist der Amerikaner Ken Wilber. Er hebt die Trennung zwischen philosophischer Theorie und Praxis auf. Seine Ansätze finden auch bei Barak Obama Gehör.

LichtBlick

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