Mudra

Tantra

Tantra, n., sanskrit, bedeutet wörtlich „was sich ausdehnt“ oder „hindurchzieht“ und wird meist mit Geflecht, Textur, Gewebe übersetzt. Gemeint ist die Vorstellung, dass das Göttliche in allem Materiellen enthalten ist. Ähnlich wie die buddhistische Lehre kultiviert Tantra eine positive Einstellung zu Welt und Körper.

Mudra

Mudra, f., sanskrit für „Siegel“ begegnet dem Yogaübenden meistens in seiner Bedeutung als Handgeste. Bekannte Beispiele sind die gefalteten Hände im Anjali-Mudra und das Jnana-Mudra (auch Chin-Mudra genannt), bei dem die Spitzen von Daumen und Zeigefinger aufeinander liegen.

Vier Fragen an Kali Ray

Kali Ray gründete in den frühen Achtzigerjahren den Stil TriYoga. Wir haben die Kalifornierin in der Berliner Yogaschule von Eva-Maria Beck getroffen. Dort sprach sie mit uns darüber, wie das Yoga aus ihr hervorbrach und über Flow; sie sagte uns, was sie an Deutschland und Asien mag, was sie über die Wirtschaftskrise und das Jahr 2012 denkt – und gestand uns nebenbei, dass sie noch nie ein Yoga-Buch gelesen hat.