Mahabharata

Yoga-Geschichte: Religiöser Yoga

Den Ausgangspunkt der ältesten Traditionslinie des Yoga bilden die Upanishaden, die jüngste Textgruppe der Veden. Der Veda (sanskrit für „Wissen“) bildet die Grundlage des Hinduismus. Die zweite zentrale Schrift des Hinduismus ist Bhagavad Gita, ein zentraler Abschnitt des indiischen Epos Mahabharata. Zentrale Begriffe der Upanishaden sind Atman (Selbst), Brahman (das Absolute), Turya (der Vierte) oder Advaita (Nicht-Zweiheit).

Yoga-Philosophie

Mit Yoga-Philosophie im weiteren Sinne meint man den umfangreichen, in sich teils widersprüchlichen geistigen Überbau zur Yoga-Praxis, der sich je nach Traditionsverständnis religiös, philosophisch-wissenschaftlich oder körperorientiert-anatomisch darstellt. Im engeren Sinne beschreibt sie die geistigen Voraussetzungen für den Zustand des Yoga.

Bhagavad Gita: Wie bewältigt man dieses Werk?

Wer hat diese Bemerkung nicht auch schon mal gehört: Patanjalis Yogasutra sei ja ganz nett, aber die Gita – eine ganz andere Dimension! Dazu dieses gewisse Lächeln. Ob das stimmt, sollte man unbedingt für sich überprüfen. Allerdings geht nicht wenigen bei der Lektüre des religionsphilosophischen Lehrgedichts die Luft aus. Wir verraten, wie man sich den alten Stoff erschließt.