Lexikon

Cool

Cool, engl. kühl, wird metaphorisch in vielen Bedeutungen gebraucht. Das Spektrum reicht vom unbestimmten positiven Werturteil über die zur Schau gestellte, emotionale Kälte bis hin zur Fähigkeit, stilsicher und authentisch aufzutreten.

Guru

Guru, sanskrit, wörtlich schwer, gewichtig, bezeichnet in vielen Sprachen Indiens den „Lehrer“.

Was ist Yoga? Etwas sehr persönliches.

© Claudia Casagrande

Was ist Yoga? Die „große Y-Frage“ stellten wir vielen Übenden, Lehrenden und Experten. Schon lange wollen wir diese vielfältigen Antworten und wunderschönen Zitate von Dharma Mittra, Richard Freeman, Patricia Thielemann, QBI, Sriram und vielen anderen in einer Übersicht zusammenstellen. Jetzt ist es soweit: Leser-Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!

Ishvara Pranidhana

Ishvara (sanskrit) ist wörtlich das Göttliche, das Mächtige, und pranidhana die Ehrfurcht und aufmerksame Hingabe. Ishvara Pranidhana bedeutet also Hingabe an ein Göttliches und ist neben tapah (Leidenschaft, Disziplin) und svadhyaya (Selbststudium, sich selbst nähern) die dritte Qualität, die beim Yogaüben zu einem ruhigen, gelassenen Geist führt.

Patanjali

Patanjali lebte zwischen 150 vor und 200 nach Christi Geburt. Der mythische Verfasser des Yogasutra wird in Indien als Gelehrter der Medizin (Ayurveda), Grammatik und Yoga-Philosophie verehrt. Allerdings lässt sich fast nichts über ihn als historische Person wissenschaftlich belegen.

Integral

Integral bezeichnet (im Unterschied zu „integrativ“) ganz allgemein die Eigenschaft, Bestandteil eines Ganzen zu sein. Dem Begriff begegnet man nicht nur in Mathematik und Technik, sondern auch zunehmend in Yoga und spiritueller Philosophie.

Anti-Gravity-Yoga

Anti-Gravity-Yoga wird mit bzw. in einer speziellen Hängematte praktiziert. Die Mischung aus Yoga und Akrobatik wurde von dem ehemaligen Broadwaytänzer und Gymnasten Christopher Harrison begründet. Der Amerikaner war bereits Ende der 90er Jahre auf der Suche nach Alternativen, um Yoga-/Körperübungen auszuführen ohne die Gelenke und die Wirbelsäule zu belasten, da er aufgrund seiner langjährigen Sportpraxis unter verschiedenen körperlichen Beeinträchtigungen litt.

Eka Pada Galavasana - Fliegende Krähe

Sanskrit Name: Eka-Pada-Galavasana (Eka=eins, pada=Bein, Galvasana ist der Name eines Weisen)
Name: Fliegende Krähe
Kategorie: Arm-Balance, armgestützte Yogahaltung

 

Wirkung

  • stärkt die Handgelenke und das Zentrum
  • Massage der Bauchorgane durch Druck des Fußes gegen den Bauch
  • fördert den Gleichgewichtssinn

 

Praxis

Drehung

Drehungen (Twists, Rotation) im Yoga helfen, die Wirbelsäule beweglich zu halten und lassen die Muskulatur des Brustkorbs elastischer werden. Drehungen massieren und bewegen die inneren Organe und werden als reinigende Haltungen angesehen. Sie wirken neutralisierend und sind gute Ausgleichshaltungen zu Rücken- und Vorwärtsbeugen.

Hinweise

Rückbeuge

Rückbeugen im Yoga dehnen insbesondere die Vorderseite des Körpers (Brust-, Bauch-, Lendenmuskel und Oberschenkel, Leisten) und stärken intensiv die Rückenmuskulatur (vor allem Schulterbereich und oberer Nacken). In den einzelnen Übungen wird die Wirbelsäule mobilisiert und flexibilisiert. Rückbeugen können mehr Weite im Brustkorb schaffen, energetisierend wirken und werden vielfach auch als "Herzöffner" bezeichnet.

Hinweise