Ishvara (sanskrit) ist wörtlich das Göttliche, das Mächtige, und pranidhana die Ehrfurcht und aufmerksame Hingabe. Ishvara Pranidhana bedeutet also Hingabe an ein Göttliches und ist neben tapah (Leidenschaft, Disziplin) und svadhyaya (Selbststudium, sich selbst nähern) die dritte Qualität, die beim Yogaüben zu einem ruhigen, gelassenen Geist führt.
Patanjali lebte zwischen 150 vor und 200 nach Christi Geburt. Der mythische Verfasser des Yogasutra wird in Indien als Gelehrter der Medizin (Ayurveda), Grammatik und Yoga-Philosophie verehrt. Allerdings lässt sich fast nichts über ihn als historische Person wissenschaftlich belegen.
Integral bezeichnet (im Unterschied zu „integrativ“) ganz allgemein die Eigenschaft, Bestandteil eines Ganzen zu sein. Dem Begriff begegnet man nicht nur in Mathematik und Technik, sondern auch zunehmend in Yoga und spiritueller Philosophie.
Anti-Gravity-Yoga wird mit bzw. in einer speziellen Hängematte praktiziert. Die Mischung aus Yoga und Akrobatik wurde von dem ehemaligen Broadwaytänzer und Gymnasten Christopher Harrison begründet. Der Amerikaner war bereits Ende der 90er Jahre auf der Suche nach Alternativen, um Yoga-/Körperübungen auszuführen ohne die Gelenke und die Wirbelsäule zu belasten, da er aufgrund seiner langjährigen Sportpraxis unter verschiedenen körperlichen Beeinträchtigungen litt.
Sanskrit Name: Eka-Pada-Galavasana (Eka=eins, pada=Bein, Galvasana ist der Name eines Weisen) Name: Fliegende Krähe Kategorie: Arm-Balance, armgestützte Yogahaltung
Wirkung
stärkt die Handgelenke und das Zentrum
Massage der Bauchorgane durch Druck des Fußes gegen den Bauch
Drehungen (Twists, Rotation) im Yoga helfen, die Wirbelsäule beweglich zu halten und lassen die Muskulatur des Brustkorbs elastischer werden. Drehungen massieren und bewegen die inneren Organe und werden als reinigende Haltungen angesehen. Sie wirken neutralisierend und sind gute Ausgleichshaltungen zu Rücken- und Vorwärtsbeugen.
Rückbeugen im Yoga dehnen insbesondere die Vorderseite des Körpers (Brust-, Bauch-, Lendenmuskel und Oberschenkel, Leisten) und stärken intensiv die Rückenmuskulatur (vor allem Schulterbereich und oberer Nacken). In den einzelnen Übungen wird die Wirbelsäule mobilisiert und flexibilisiert. Rückbeugen können mehr Weite im Brustkorb schaffen, energetisierend wirken und werden vielfach auch als "Herzöffner" bezeichnet.
Vorbeugen im Yoga strecken die gesamte Rückseite des Körpers als auch der Beine und die Gesäßmuskulatur und können helfen, die Wirbelsäule flexibler werden zu lassen. Die Bewegung nach vorne stärkt ebenso den Unterbauch, die Organe werden massiert. Vorbeugen wirken beruhigend und erholsam für das Nervensystem da der Kopf tiefer als das Herz fließt und das Herz den Körper leichter mit Blut versorgen kann.