Kundalini

Tantra

Tantra, n., sanskrit, bedeutet wörtlich „was sich ausdehnt“ oder „hindurchzieht“ und wird meist mit Geflecht, Textur, Gewebe übersetzt. Gemeint ist die Vorstellung, dass das Göttliche in allem Materiellen enthalten ist. Ähnlich wie die buddhistische Lehre kultiviert Tantra eine positive Einstellung zu Welt und Körper.

Yoga-Geschichte: Hatha-Yoga

Mit seinen Ursprüngen im Mittelalter ist Hatha-Yoga die jüngste Traditionslinie der Yogakonzepte. Seine Philosophie ist von der spirituellen Anatomie des weltbejahenden, den Körper integrierenden Tantrismus geprägt.

Siddha

Siddha, m., sanskrit: der Vollkommene. Der Siddha-Sitz, Siddhasana, ist also „die vollkommene Haltung“; eine Variante des Schneidersitzes, bei der die Oberschenkel auf dem Boden aufliegen und eine Ferse in den Damm drückt. Er gilt als Haltung der Meister und Asketen. 

 

Yoga-Philosophie

Mit Yoga-Philosophie im weiteren Sinne meint man den umfangreichen, in sich teils widersprüchlichen geistigen Überbau zur Yoga-Praxis, der sich je nach Traditionsverständnis religiös, philosophisch-wissenschaftlich oder körperorientiert-anatomisch darstellt. Im engeren Sinne beschreibt sie die geistigen Voraussetzungen für den Zustand des Yoga.

Hatha-Yoga pur: Interview mit Reinhard Gammenthaler

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Guter Yoga ist einer, dessen Wirkung stimmt. Der Schweizer Reinhard Gammenthaler jedenfalls suchte lange, bis er etwas Gutes fühlte. Er fand das in einem sehr ursprünglichen Hatha-Yoga, auf den er sich vor gut 30 Jahren einließ – und zwar bemerkenswert kompromislos. Wir sprachen mit ihm über seine Praxis, Afrika und Sexualität.