Indien

Buchempfehlung: Yoga in India

Es gibt so viele Yogabücher – aber bisher kam kein Autor auf die Idee von Otto Stricker. Er hat zusammen mit Fotograf Coni Hörler unter über 100 Yogaschulen in Indien die besten 24 ausgewählt und in einem schönen Buch dokumentiert. Er bestand darauf, es uns persönlich zu übergeben. Verständlich, denn es ist ein Herzensprojekt – ohne Verlag, dafür aber mit Geleitwort von B.K.S. Iyengar.

Reise ins Ursprungsland: Zur Praxis nach Indien

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Viele begeisterte Yogis reizt es, Yoga auch einmal dort zu üben, wo es entstand. Das Angebot ist verwirrend vielfältig, auch auf Yogatouristen hat man sich eingestellt. Religionswissenschaftler und Yogaphilosophielehrer Eckard Wolz-Gottwald bereiste den Subkontinent viele Male, um die Wurzeln des Yoga zu erforschen. Hier seine Einschätzungen und Tipps.

Vor der Kamera: Shubha und Sribhashyam

Sechs Kinder hatte der Yogameister T. Krishnamacharya, der mit seiner Schule die Grundlage für viele moderne Yogastile legte, darunter auch die im Westen beliebten Vinyasa-Stile wie Jivamukti und Vinyasa-Flow. Die Kinder wuchsen in einer Umgebung auf, in der Yoga ganz selbstverständlich war, unter ihnen auch Shribhashyam und Shubha. Sie besuchten anlässlich der Kinopremiere der Dokumentation „Der atmende Gott“ Berlin – eine Gelegenheit für uns, mit ihnen über ihren Vater, Vinyasa und das Wesen des Yoga zu sprechen.

Vor der Kamera: R. Sriram über Yoga, Selbst und Ego

R. Sriram entstammt einer indischen Brahmanenfamilie und lebt seit den Achzigerjahren in Deutschland. Hierzulande gehört er zu den erfahrensten Yogalehrern und ohne Zweifel besten Kennern der Yogaphilsophie. Bei seinem letzten Besuch der Berliner Yogaszene provozierte er bei einem Vortrag mit der These, Psychotherapie und Yoga mache das Ego nicht weicher, sondern größer. Wir sprachen mit ihm danach über Yoga in Indien und Deutschland. Dabei erklärte er uns, dass der Mensch zwei Selbste hat – beide seien wichtig.

World Culture Festival: Größter Yogapark in Europa

Kaum ist das Yoga Festival Berlin vorbei, nähert sich bereits der nächste spannende Event für Yogis und Yoginis in der Hauptstadt: Vom 2. bis 3. Juli wird das Olympiastadium im Rahmen des World Culture Festival (WCF) zum größten Yogapark Europas. Zu dem internationalen Kultur- und Friedensfest werden 70.000 Besucher, Künstler und Experten aus über 150 Ländern erwartet.

So war es beim Yoga Festival in Indien

In der „Yoga-Hauptstadt der Welt“ Rishikesh, am Fuße des Himalaya und direkt am Ganges, fand zum 11. Mal das International Yoga Festival statt. Yogalehrerin Gabriela Bozic war dabei. Hier ihr Bericht über magische Momente, das Parmath Niketan Ashram und die Aufreger zwischen Traditionalisten und westlichen Yogis.

Yoga Journal 02 2011: Yoga als Lifestyle

Die Gemüter der Yogis erhitzen sich gerne bei der Frage, ob Yoga ein „Lifestyle“ sei. Das Wort allein ist schon etwas gemein. Ein richtiger Yogi geht tief und lebt nach Werten wie, ja: welche eigentlich? Darüber gebe es nur eine „diffus-genaue Vorstellung", wie Herausgeber Michi Kern schreibt. Diese Ausgabe enthält viele Beiträge von amerikanischen Größen wie Richard Freeman und Shiva Rea. Sie liegt seit kurzem in den Kiosken, wir haben darin geblättert.

Weltreise zu sich selbst: Beststeller Eat Pray Love

So gut kann eine Krise enden. Die New Yorkerin Elizabeth Gilbert bricht aus einem verkorksten Liebesleben und heftigen Depressionen zu einer Reise nach Italien, Indien und Indonesien auf. In den drei Kulturen erlernt sie die Fähigkeit, glücklich zu sein und findet schließlich die große Liebe. Die intensiven Erfahrungen schrieb die Journalistin auf und erreicht damit seit 2006 ein Millionenpublikum.

Kumbh Mela 2010 in Indien

Für Kumbh Mela, dem größten religiösen Fest des Hinduismus, pilgern seit Mitte Januar Millionen Hindus, Gurus, Yogis, Sadhus und Touristen in die nordindische Stadt Haridawar. Der Zweck des Festes ist ein heiliges Bad im Fluss, um sich aus dem Kreislauf der Wiedergeburten und Leiden (Moksha) zu befreien. 

Indien arbeitet an Patent auf Yoga

Die indische Regierung hat ein Team aus Hindu-Gurus und rund 200 Wissenschaftlern zusammengestellt, um das nationale Kulturgut „Yoga" patentieren zu lassen, meldet die britische Zeitung „The Telegraph".