Green-Yoga

Green-Yoga: Augenmerk auf die schönen Dinge

Vieles von dem, was ein Mensch denkt und fühlt, ist über das Auge ins Bewusstsein gelangt. Ein Anblick kann verstören – oder beruhigen, wie die Meditation auf ein Yantra oder einen Baum etwa. Das macht das Sehen zum ökoyogischen Thema, wie Green-Yogi Hardy Fürch in der abschließenden Folge unserer Green-Yoga-Serie erklärt.

Vor der Kamera: Fünf Fragen an David Lurey

David Lurey ist in der ganzen Welt zuhause. Obwohl der junge Amerikaner aus San Francisco ständig zwischen seinen Retreats und Workshops auf der ganzen Welt unterwegs ist, darunter häufig in Brasilien und Südeuropa, wirkt er geerdet und wie immer unter Freunden. Zur Yoga Conference in Köln kommt er endlich wieder nach Deutschland. Sein letzter Besuch liegt nämlich schon eine Weile zurück: Wir trafen ihn letztes Jahr auf dem Yoga Festival in Berlin und plauderten mit ihm über seinen Yoga zwischen Vinyasa, Partner-Yoga und ökologischen Aktivismus, über die gesundheitlichen Risiken beim Kampf um die Natur und Bob Marley.

Green-Yoga: Was unter die Haut geht

Straffheit oder Schlaffheit der Haut des Rumpfes weisen auf die emotionale Stabilität eines Menschen hin oder auf deren Fehlen", schreibt B.K.S Iyengar. Entsprechend achtsam ist der Yogi im Umgang mit seiner äußersten Körperhülle. In der industrialisierten Welt beinhaltet das auch den Schutz vor Giften, wie Buchautor und Yogalehrer Hardy Fürch in dieser Folge unserer Green-Yoga-Serie erläutert.

Green-Yoga

Green-Yoga bezieht sich auf das Bewusstsein, die Erde zu ehren und für die Erde Verantwortung zu tragen. Die Yogapraxis endet nicht auf der Yogamatte sondern im nachhaltigen Verhalten mit uns Selbst, mit Anderen und der Umwelt. Green-Yoga möchte die alten Traditionen des Yoga mit ethischen und ökologischen Anforderungen unserer Zeit verbinden.

Die Green Yoga Association in den USA unterstützt zum Beispiel Yogastudios, Yogis, Yoginis und Aktivisten weltweit u.a. in folgenden Bereichen:

Green-Yoga: Die Psyche und die Beduftung

Wenn wir feststellen wollen, ob etwas sauber oder genießbar ist, schnüffeln wir daran. Die Nase – und mit ihr der Gaumen – schützten schon unsere Vorfahren vor Vergiftungen. Ihr Sinn steht nach Reinheit. Kein Wunder, dass auch Yogis empfindlich auf Gerüche reagieren. Hardy Fürch erläutert in dieser Green-Yoga-Folge, was ihm in öko-yogischer Hinsicht stinkt.

Green-Yoga: Gegenkultur der Stille

Lärm nervt, er ist das Gegenteil von der yogischen Liebe zur Stille. Akustische Umweltverschmutzung wirkt besonders subtil auf unser Inneres. Wir sollten deshalb möglichst bewusst auswählen, was wir an unserer Ohren heranlassen. Green-Yogi Hardy Fürch widmet sich in dieser Folge unserer Green-Yoga-Serie dem Umgang mit Geräuschquellen.

Green-Yoga: Yoga als Geschmackssache

Es könnte so einfach sein: Was schmeckt, tut unserem Körper gut; ekliges Essen dagegen ist ungesund. Doch darauf ist heutzutage nicht immer Verlass – es sei denn, man findet zur Natur seines Geschmackssinns zurück. Yoga hilft dabei, wie Yogalehrer Hardy Fürch in dieser Folge unserer Green-Yoga-Serie erläutert.

Green-Yoga: Der Weg der sensibilisierten Sinne

Viele traditionelle Yoga-Systeme stehen dem Körper eher ablehnend gegenüber. Der Hatha-Yoga dagegen bejaht dank seiner tantrischen Tradition die materielle Welt. Das ökologische Anliegen der Yogis ist eine logische Folge daraus. Yogalehrer und Buchautor Hardy Fürch leitet daraus das Konzept des „Yoga der Sinne“ ab.

Green-Yoga: Zufriedenheit für eine bessere Welt

Das yogische Prinzip des Santosha, zu Deutsch: Zufriedenheit, gehört zu den Niyamas. Das sind eigentlich die Prinzipien für die Haltung sich selbst gegenüber. Allerdings hat die Unzufriedenheit vieler Menschen, die eigentlich zufrieden sein könnten, einen nicht unerheblichen Anteil am bedenklichen Zustand der Welt. Green-Yogi Hardy Fürch erklärt, wie Samtosha hier als Leitmotiv ins Spiel kommt.

Green-Yoga: Leidenschaftlich ökoyogisch

Mit Leidenschaft ausgeführt, werden Handlungen intensiv. Ihre Hitze lässt uns ausdauernd Yoga üben und motiviert uns, bequeme Gewohnheiten konsequent zu hinterfragen. Tapas nennt die Yogaphilosophie dieses Prinzip, es ist eines der fünf Niyamas. Für Green-Yoga ist es besonders wichtig. Buchautor und Yogalehrer Hardy Fürch erläutert, warum.