Geschichte

Yoga-Geschichte: Yoga heute

Yoga erlebte im Zuge der indischen Nationalbewegung ab Mitte des 19. Jahrhunderts eine Renaissance.

Yoga-Geschichte: Religiöser Yoga

Den Ausgangspunkt der ältesten Traditionslinie des Yoga bilden die Upanishaden, die jüngste Textgruppe der Veden. Der Veda (sanskrit für „Wissen“) bildet die Grundlage des Hinduismus. Die zweite zentrale Schrift des Hinduismus ist Bhagavad Gita, ein zentraler Abschnitt des indiischen Epos Mahabharata. Zentrale Begriffe der Upanishaden sind Atman (Selbst), Brahman (das Absolute), Turya (der Vierte) oder Advaita (Nicht-Zweiheit).

Yoga-Geschichte: Klassisch-philosophischer Yoga

In den sechs philosophischen Systemes (Darshanas) des Hinduismus stellt Yoga eine angewandte Philosophie dar, die im Wesentlichen auf dem Yogasutra von Patanjali fußt.

Yoga-Geschichte: Hatha-Yoga

Mit seinen Ursprüngen im Mittelalter ist Hatha-Yoga die jüngste Traditionslinie der Yogakonzepte. Seine Philosophie ist von der spirituellen Anatomie des weltbejahenden, den Körper integrierenden Tantrismus geprägt.

Yoga

Yoga, aus der Sanskritwurzel yuj, bedeutete ursprünglich Joch, wird aber auch mit Anschirren, Gespann oder Fahrt übersetzt. Die ersten Yogis übernahmen das Wort aus der Bauernsprache als Metapher für einen besonderen Bewusstseinszustand. Seit dem 6. Jahrhundert steht es auch für ein Übungssystem, das diesen Zustand technisch herbeiführt.

Yoga der Nazis: Interview mit Mathias Tietke

Frieden, Sanftmut, Mitgefühl: Viele verbinden Yoga mit diesen Werten. Der „Yoga“ lässt sich aber auch ganz anders auslegen. Die Recherchen des Berliner Fachjournalisten Mathias Tietke zum nahezu unerforschten Verhältnis der Nazis zum Yoga bringen immer mehr Haarsträubendes ans Licht. Sein Buch „Yoga im Nationalsozialismus“ ist jetzt erscheinen. Wir haben vorab mit dem Autoren über seine Entdeckungen und die richtigen Lehren daraus gesprochen.