Balance

Asana des Monats: Svarga Dvijasana und Modifikation

Komplexe Yogahaltungen wie der Paradiesvogel können nicht nur die körperliche sondern auch die geistige Flexibilität schulen. Ob Yoga-Anfänger, -Fortgeschrittener oder -Lehrender: Die Yogapraxis sollte immer wieder neu an den individuellen Zustand angepasst werden. Worauf es noch ankommt, erläutert Yogalehrer Detlev Alexander in unserer Rubrik Asana des Monats.

Paradiesvogel - Svarga Dvijasana

Sanskrit Name: Svarga Dvijasana
Name: Paradiesvogel
Kategorie: Standpositionen, Balance

Asana des Monats: Parivritta-Utthita-Hastha-Padangushthasana

Balanceübung sind sehr ehrlich: Schweifen die Gedanken dabei ab, statt beim Körper zu sein, fällt der Yogi um. Soll eine Haltung wie jene mit dem langen Namen Parivritta Utthita Hastha Padangushthasana gelingen, müssen Körper und Geist zusammenarbeiten. Das gilt für alle Übungen. Die Empfindungen sind hierbei der Schlüssel, wie Yogalehrer Detlev Alexander erläutert.

Parivritta Utthita Hasta Padangushthasana

Sanskrit Name: Parivritta Utthita Hasta Padangushthasana (Parivritta = gedreht, Utthita = gestreckt, Hasta = Hand, Padangushtha = der große Zeh)
Name: Gedrehte gestreckte Hand-am-Zeh-Stellung im Stehen
Kategorie: Stehende Position, Drehung, Balance 

Tittibhasana - Feuerfliege

Sanskrit Name: Tittibhasana (Tittibhasana ist ein Insekt, ähnlich der Feuerfliege)
Name: Feuerfliege
Kategorie: Vorbeuge, Balance, armgestützt

Praxis

Asana des Monats: Der Tänzer und die Organe der Aktion

Durch die Wirbelsäule fließt Energie, unterstützt durch die Aktion unserer Arme und Beine. Die stehen für den Umgang mit der Welt. Das Zusammenspiel zwischen Extremitäten und Wirbelsäule können wir gut im Natarajasana, dem Asana des Monats, üben. Yogalehrer Detlef Alexander beschreibt den Geist des Tänzers.

Natarajasana - Der Tänzer

Sanskrit Name: Natarajasana (Nata = Tänzer, Raja= Herr und König)
Name: Der Tänzer
Kategorie: Balance, Rückbeuge

Praxis

Asana des Monats: Virabhadrasana 3 und Klarheit

Ein zentraler Leitsatz der Yogaphilosophie lautet, dass der Mangel an Klarheit Leiden verursacht. Ein durch viel Üben aufgeklärter Geist dagegen erkennt die Verbindung zwischen vermeintlichen Gegensätzen. Im Asana wie Virabhandrasana 3 lässt sich erfahren, wie sich Schweben und fester Stand gegenseitig bedingen. Yogalehrer Detlev Alexander erklärt, warum.