Bücher

Buchpremiere: Yoga & Vegetarismus von Sharon Gannon

Vegetarismus oder eine vegane Lebensweise hat für viele Menschen der weltweiten Yoga-Community eine besondere Bedeutung. Seit fast 3000 Jahren steht „Ahimsa“ im Yoga für Gewaltlosigkeit und Mitgefühl für alle Lebewesen. 2008 veröffentlichte die Jivamukti-Begründerin Sharon Gannon ihr Plädoyer für eine „tierlose“ Ernährung in dem Buch „Yoga & Vegetarism“. Nun liegt es in deutscher Übersetzung beim Theseus Verlag vor. Morgen wird die Autorin das Buch in Berlin vorstellen.

Für Yoga-Nerds: Yoga als „transnationales“ Projekt

Es gibt eine sehr beliebte Art, Yoga zu erklären, und die geht so: Die Methode ist viele tausend Jahre alt, kommt aus Indien und bringt „Körper, Geist und Seele“ in Einklang. Das stimmt nur halb. Sie ist erst gut hundert Jahre alt, entstand im Zusammenspiel von Ost und West und ihr Nutzen ist Auslegungssache. Auch das ist wahr, wie Mark Singletons in seiner präzisen Studie „Yoga Body“ zeigt.

Buchempfehlung: Ana, die Yoga-Kriegerin

„Ich glaube nur an das, was für mich funktioniert“, schreibt sie. Und in ihrem Leben musste es funktionieren. Die Ausgangsbedingungen waren für Ana Forrest denkbar schlecht, doch heute gehört sie zu den stärksten, eindrucksvollsten Lehrerinnen der internationalen Yogaszene. Kürzlich erschien ihr Buch. Friederike Meissner beschreibt den Mix aus Autobiographie und Übungsanweisung.

Den Sommer genießen mit Yoga

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Das Yogaservice-Team verabschiedet sich in eine kleine Sommerpause. Damit die kommenden Wochen wunderschön werden, haben wir für euch eine Auswahl an Sommer-Angeboten zusammengestellt. Viele Yogalehrende und -studios bieten besondere Aktivitäten während der Sommermonate an. Wem das Wetter in Deutschland zu unstet ist, sollte die Festivaltipps in Europa und Kalifornien prüfen. Lasst es euch gut gehen!

Ferienlektüre: Kopfstand im Karma-Taxi

Yoga gründet auf Erfahrung; deshalb teilen Yogis so gerne ihre Erfahrungen mit Anderen. Bei wortgewandten, unterhaltsamen Erzählern wie Selim Özdogan ist dieser gute Brauch dazu recht kurzweilig. In seinem neuen Buch „Kopfstand im Karma-Taxi“ outet er sich als Pranajunkie. Yogalehrer Silvio Fritzsche hat es für yogaservice.de gelesen und empfiehlt es fürs Reisegepäck.  

Buchtipp: Herz-Yoga von Mark Whitwell

Mit dem Frühling kommt auch der Yogalehrer Mark Whitwell regelmäßig für Workshops nach Deutschland, dieses Jahr kann man ihn in München und Frankfurt erleben, auf dem Line-Up der Yoga Conference Germany fehlt er dagegen. Dann nutzen wir die Zeit eben für die Lektüre seines Buches „Herz-Yoga“. Ein, verglichen mit der üblichen Yogaliteratur, mehr als ungewöhnliches Buch.

Buchtipp: Alles ist Yoga – Weisheit in Geschichten

An Theoriebüchern über Yoga fehlt es derzeit wirklich nicht; Kurzgeschichten zum Thema dagegen findet man eher selten. Dabei eignet sich eine Geschichte – etwa aus der Sammlung von Doris Iding – manchmal besser als eine theoretische Erklärung, sie regen zum Beispiel zum eigenständigen Perspektivtwechsel an. Hier ein Eindruck.

Buchtipp: Gott 9.0 – Spirituelle Zukunft in Farbe

Dieses Buch tickt seit 2010 wie eine Zeitbombe. Die spirituelle Avantgarde hält mit „Gott 9.0“ endlich die Übersetzung der komplexen Integralen Theorie in eine anschauliche und allgemein verständliche Darstellung in der Hand. Der Weg in den Mainstream wäre also frei. Für Yogalehrer gehört das Buch aber schon jetzt zur Pflichtlektüre, findet Till Schröder.

Dunkle Seite der Macht: Yoga im Nationalsozialismus

Yoga kennt man in Deutschland seit über 150 Jahren, in den Dreißigerjahren kann man sogar einen ersten Boom feststellen. Das ganze Spektrum der Konzepte und Praxisformen jener Zeit beschreibt Mathias Tietke in seinem Buch „Yoga im Nationalsozialismus“ – und warnt dabei die Leser vor einem Yogaverständnis, das sich auch heute vor moralischer Verantwortung drückt. Hier unser Lektüreerlebnis.

Bhagavad Gita: Wie bewältigt man dieses Werk?

Wer hat diese Bemerkung nicht auch schon mal gehört: Patanjalis Yogasutra sei ja ganz nett, aber die Gita – eine ganz andere Dimension! Dazu dieses gewisse Lächeln. Ob das stimmt, sollte man unbedingt für sich überprüfen. Allerdings geht nicht wenigen bei der Lektüre des religionsphilosophischen Lehrgedichts die Luft aus. Wir verraten, wie man sich den alten Stoff erschließt.

LichtBlick

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